Volles Programm bei der Jahreshauptversammlung der Kürtener SPD – Fuchs folgt auf Smollen

Volles Programm bei der Jahreshauptversammlung der Kürtener SPD – Fuchs folgt auf Smollen

Eine volle Tagesordnung erwartete die Mitglieder der SPD in Kürten bei ihrer Mitgliederversammlung. Neben der Neuwahl des Vorstandes diskutierten die Parteimitglieder natürlich den Stabwechsel in der Bundes-SPD und die damit verbundene Kanzlerkandidatur von Martin Schulz sowie den Entwurf des Regierungsprogrammes der Nordrhein-Westfälischen SPD für die Wahlperiode 2017 bis 2021.


So wie bei der Bundes-SPD gab es auch einen Führungswechsel bei der Kürtener SPD. Als neuer Ortsvereinsvorsitzender wurde das Bechener Ratsmitglied Nicolas Fuchs gewählt. Der 26-jährige dankte seinem Vorgänger Reimund Smollen, der auf eine erneute Kandidatur verzichtete. Fuchs kündigte an: „Wir müssen Politik für Menschen einfacher zugänglich machen und die immer höher werdende Mauer zwischen ‚denen da oben und wir hier unten’ einreißen. Dazu gehört auch, die soziale Frage wieder intensiver nach vorne zu bringen. Denn auch hier in Kürten gibt es soziale Ungerechtigkeit wie Kinder- und Altersarmut. Die Aufgabe jeder Sozialdemokratin und jedes Sozialdemokraten ist es, nicht nur solche Probleme zu erkennen, sondern sie auch aktiv zu bekämpfen. Wir werden uns gemeinsam mit der Fraktion und dem Kreisverband dieser sozialen Frage annehmen und wollen hierbei alle unsere Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten mitnehmen. Wir müssen denen, die die Sozialdemokratie als Auslaufmodell bezeichnen zeigen, dass die sozialdemokratische Idee nach wie vor eine tragende Rolle in unserer Gesellschaft spielt. Dies erreichen wir nur mit einem lebendigen Ortsverein, in dem jeder, von der sozialdemokratischen Idee überzeugte, Mensch an der sozialen Gerechtigkeit mitwirken kann.“

 

Einhellig begrüßten die Parteigenossen die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz. „Martin Schulz steht glaubwürdig für die Themen Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Seine Kampfansage an den rechten Rand, der nur spalten und ausgrenzen will, aber keine Lösungen hat, die uns als plurale Gesellschaft voranbringen, hat uns beeindruckt. Ich bin mir sicher, die Basis der SPD in ganz Deutschland steht geschlossen hinter Schulz. Es wird ein spannender Wahlkampf werden.“, so Fuchs.

Zeit nahm sich die Mitgliederversammlung für den Entwurf des Wahlprogrammes der NRW-SPD. Der Plan, die Kita-Beiträge abzuschaffen, landesweit flächendeckend für schnelles Internet zu sorgen und mehr Beamte bei der Polizei einzustellen, finden Unterstützung der Kürtener SPD.

Als sehr wichtig empfinden die Kürtener die Wahlaussage, dass es mit der SPD keine Wiedereinführung von Studiengebühren geben wird, wie CDU und FDP dies planen. „Die in der Regierungszeit von schwarz-gelb eingeführten Studiengebühren waren Hürden vor allem für Studierende aus einfachen Verhältnissen. Das Studium darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Es war richtig, dass die Landesregierung unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das zurückgedreht hat, und so soll es bleiben!“, fordert die SPD-Landtagskandidatin Heike Engels, die an der Versammlung als Gast teilnahm.

Einen Antrag, künftig die Kürtener Ratssitzung im Internet zu übertragen beschloss die Mitgliederversammlung und leitete ihn an die eigene Fraktion weiter. Die SPD sieht hier ein niederschwelliges Angebot, Menschen an Politik heranzuführen. In der Begründung des Antrages heißt es hierzu: „Die Liveübertragung ermöglicht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen Einblick in das kommunalpolitische Geschehen bei geringem Aufwand. Auch Menschen mit Behinderungen können somit leicht Zuschauer der Ratssitzung werden“.

Bei den Vorstandswahlen wurden ebenfalls gewählt: Waldemar Weiz und Werner Steffens (Wiederwahl als stellv. Vorsitzende), Manfred Krause (Wiederwahl als Schatzmeister), Helmut Werning (Wiederwahl als Schriftführer), Antje Zschetke, Jürgen Schmidt und Reimund Smollen (BeisitzerInnen).

Smollen und Weiz beim Landesparteitag

Smollen und Weiz beim Landesparteitag

SPD-Ortsvereinsvorsitzeder Reimund Smollen und das Kürtener Ratsmitglied Waldemar Weiz nahmen kürzlich als Delegierte beim SPD-Landespartei in Bochum teil. Damit gehörten sie zu den 450 Wahlberechtigten Parteitagsmitgliedern, die u.a. ein Paket mit 130 Anträgen diskutierten und den neuen Landesvorstand wählten. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wurde nach einer bemerkenswerten Rede mit über 98 Prozent der Delegiertenstimmen wieder zur Vorsitzenden der Landes-SPD gewählt.

Das Foto zeigt zeigt v.l.n.r.: Kürtens SPD-Vorsitzenden Reimund Smollen, die Wermelskirchener SPD-Ortsvereinsvorsitzende Petra Weber, das Leichlinger Stadtratsmitglied Dominik Laufs, die Landtagskandidatin Heike Engels aus Burscheid und das Kürtener Ratsmitglied Waldemar Weiz am Rande des Landesparteitages in der Congresshalle in Bochum.

Das Foto zeigt zeigt v.l.n.r.: Kürtens SPD-Vorsitzenden Reimund Smollen, die Wermelskirchener SPD-Ortsvereinsvorsitzende Petra Weber, das Leichlinger Stadtratsmitglied Dominik Laufs, die Landtagskandidatin Heike Engels aus Burscheid und das Kürtener Ratsmitglied Waldemar Weiz am Rande des Landesparteitages in der Congresshalle in Bochum.

Die Reden, Anträge und weiteren Ergebnisse des Landesparteitages sind hier dokumentiert: http://www.nrwspd.de/meldungen/1/215364/Der-Landesparteitag-in-Bochum.html

SPD-Kürten zu Besuch bei Fertigbaufirma Nordhaus 

SPD-Kürten zu Besuch bei Fertigbaufirma Nordhaus 

Beeindruckt zeigten sich die Fraktionsmitglieder der SPD im Rat der Gemeinde Kürten nach einem Besuch bei der örtlichen Firma Nordhaus. Seit über 90 Jahren ist die Firma in Kürten ansässig. Sie gehört zu den qualifiziertesten Herstellern von Fertighäusern in Europa, aber auch Kindergärten, Schulen, Praxen und Büroräume werden von Nordhaus realisiert. Selbstverständlich wird nach den modernsten Energiestandards gearbeitet und auch auf SmartHome (Vernetzung und computergestützte Haussteuerung) verstehen sich die Kürtener Unternehmer. 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Büro und Produktion packen mit an. In der großen Montagehalle in Kürten werden u.a. die Wandteile vorbereitet, welche zur Montage auf der Baustelle genutzt werden. Der Bauherr übernimmt sein Objekt schlüsselfertig.

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Die SPD-Mitglieder Werning, Schmidt und Smollen, von der Firma Nordhaus die Herren Schröder und Brochhaus sowie den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Herrn Krause.

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Die SPD-Mitglieder Werning, Schmidt und Smollen, von der Firma Nordhaus die Herren Schröder und Brochhaus sowie den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Herrn Krause.

Im Anschluss an die Besichtigung nutzten die Mitglieder der SPD-Fraktion die Möglichkeit zu einem Meinungsaustausch mit dem Geschäftsführer von Nordhaus, Herrn Brochhaus, sowie mit Herrn Schröder, dem Betriebsleiter. Als Unternehmen, dass viele und große Teile per LKW transportieren muss, ist vor allem die kurvenreiche Strecke in Dürscheid ein Ärgernis. Aber auch die hohe Grunderwerbsteuer bei Hausverkäufen mit dem dazugehörigen Grundstück, sog. Koppelgeschäfte, sind aus Sicht der Fertigbauer ein Ärgernis für manchen Bauherrn. SPD-Mann Jürgen Schmidt versprach, beide Themen aufzunehmen und zu beraten, wie die Sozialdemokraten das örtlichen Unternehmen bei diesen Fragen unterstützen können.

„Nordhaus ist eine Firma, die für unsere Gemeinde als hochqualifizierter Arbeitgeber und Ausbilder sehr wichtig ist. Das angesprochene Problem der unzureichenden Anbindung an die Autobahn ist uns allen bewusst. Das ist ein wirklicher Standortnachteil. Hier sind alle Verantwortlichen in Politik und Verwaltung aufgefordert, nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen!“, forderte Jürgen Schmidt.

Informationen zu Nordhaus finden sich im Internet unter www.nordhaus.de, die Internetseite der SPD ist auf www.spd-kuerten.de erreichbar.

SPD dankt allen Beteiligten der ersten Ausbildungsmesse in Kürten

SPD dankt allen Beteiligten der ersten Ausbildungsmesse in Kürten

Zu einem gemeinsamen Rundgang über die erstmals in Kürten durchgeführte Ausbildungsmesse „Perspektive Kürten – Karriere vor Ort“ trafen sich die SPD-Fraktionsmitglieder Manfred Krause, Waldemar Weiz und Manfred Krause sowie der stellv. Bürgermeister Werner Steffens. Kürtener Unternehmen informierten über Ausbildungschancen vor Ort, interessierte Jugendliche konnten sich u.a. wertvolle Tipps zur Erstellung guter Bewerbungsunterlagen einholen. Die SPD-Kommunalpolitiker nutzten den Rundgang auch für zahlreiche Gespräche, u.a. mit dem Schulleiter der Gesamtschule Klaus Schröder.

„Ich glaube, diese erste Ausbildungsmesse ist ein voller Erfolg. Die SPD freut sich bereits auf die Fortsetzung im kommenden Jahr! Ein großes Lob an alle Ausstellerinnen und Aussteller und die vielen fleißigen Helferinnen uns Helfer hinter den Kulissen, ohne die es solche Angebote nicht geben würde.“, dankte der stellv. Bürgermeister Werner Steffens.

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Das Foto zeigt v.l.n.r. Waldemar Weiz, Werner Steffens von der SPD, Hennig Backhaus, Elternpflegschaft sowie Kürtens Gesamtschulleiter Klaus Schröder.

 

Kürten ist tolerant: Kein Platz für Vorurteile und Angstmacher!

Kürten ist tolerant: Kein Platz für Vorurteile und Angstmacher!

spdgegenrechtsdie SPD-Jahreshauptversammlung hat in ihrer Sitzung am 28.01.2015 folgende Resolution beschlossen, die wir an dieser Stelle dokumentieren:

Kürten ist tolerant: Kein Platz für Vorurteile und Angstmacher!

Die SPD Kürten gedenkt der Opfer des Eintretens für die Meinungsfreiheit in Frankreich und verurteilt diese Terrorakte. Die Meinungsfreiheit gilt es uneingeschränkt zu bewahren und sie ist der Ausdruck der Freiheit unserer rechtstaatlichen Gesellschaft auf dem Boden des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Es ist unserer Aller Aufgabe diese Meinungsfreiheit zu schützen und die Ausgrenzung von Minderheiten und / oder einzelner Religionen, wie Muslime und Juden, zu verhindern.

Wir fordern die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Kürten auf, sich an Pegida und deren Ableger Ködiga und Degida nicht zu beteiligen. Pegida grenzt mit ihren Forderungen Minderheiten aus und fördert damit die Fremdenfeindlichkeit und behindert die Integration und die Willkommenskultur im Einwanderungsland Deutschland. Den Ruf nach neuen und schärferen Gesetzen lehnt die SPD Kürten ab.

Wir sind gegen einen Dialog mit den rechtsextremen Ideologen. Die Gesellschaft und Politik muss kritisch sein und darf sich nicht täuschen lassen.

Unter dem Deckmantel des Bürgertums organisieren teilweise Rechtsextreme und Neonazis Aufmärsche und Aktionen. Diese Kader missbrauchen die Ängste, die Unaufgeklärtheit und die daraus resultierenden Vorurteile vieler Menschen. Pegida, Kögida und Co. treffen aber auf immer größeren Widerstand von vielen Menschen, die sich nicht nur auf Meinungsfreiheit und gesellschaftliche Pluralität berufen, sondern diese auch leben.

Unsere Gesellschaft fußt auf Demokratie. Wir alle müssen um Meinungs- und Pressefreiheit kämpfen. Zivilcourage, Aufklärung und Bildung sind die wirksamsten Instrumente gegen dummen und dumpfen rechten Hass.

Wir leben in unserem Land in einer Zuwanderungsgesellschaft. Wir haben keine Angst davor.

Die Gemeinde Kürten zeigt einen großen Zusammenhalt wenn es um die Frage geht, wie wir mit Menschen, die aus ihren Heimatländern flüchten mussten, umgehen. Viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen, Firmen, Kirchen usw. engagieren sich im „Runden Tisch Asyl“.

Das Leitbild des Runden Tisches: „Menschen in Würde gastfreundlich zu empfangen, zu behandeln und zu begleiten und die Bürgerinnen und Bürger in Kürten zu informieren“, unterstützt die SPD in vollem Umfang und wir danken allen Beteiligten sehr herzlich.

Der Kommunalpolitik fällt die Rolle zu, die notwenigen Entscheidungen zu treffen, dass das Engagement von Menschen für Menschen nicht gebremst wird. Dies geschah in unserer Gemeinde bislang in großer Einstimmigkeit und mit schneller Wirksamkeit , unabhängig von Parteipolitik. Das ist wichtig und gut!

Im Rheinisch-Bergischen Kreis hat sich innerhalb der SPD die Arbeitsgemeinschaft „Migration und Vielfalt“ gegründet. Initiator ist das Kürtener SPD-Mitglied Waldemar Weiz. „Willkommen sind Alle. Vertreten werden die Interessen von Menschen, egal ob sie Zuwanderer oder Deutsche sind!“

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