Für weltweite Emanzipation, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung: Ein Zeichen zum Weltfrauentag

Für weltweite Emanzipation, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung: Ein Zeichen zum Weltfrauentag

Das Foto zeigt Heike Engels und Reimund Smollen am Rande der diesjährigen Rosenverteilungsaktion des SPD-Ortsvereins am 08. März 2017.

Bei der alljährlichen Rosenverteilung zum Weltfrauentag bekam die Kürtener SPD in diesem Jahr Unterstützung von der Landtagskandidaten Heike Engels aus Burscheid. Engels geht für die SPD am 14. Mai 2017 im Wahlkreis Leichlingen, Wermelskirchen, Burscheid, Kürten, Odenthal und Overath ins Rennen um das Landtagsmandat. Mit 26 Jahren ist sie die jüngste SPD-Kandidatin bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Trotz des jungen Alters ist Engels fast schon ein „alter Hase“, im Stadtrat Burscheid ist sie z. B. Mitglied des Finanzausschusses.

Vor verschiedenen Supermärkten im Gemeindegebiet verteilten die Genossen gemeinsam mit Engels rote Rosen an alle Frauen. Der Mitinitiator der jährlichen Aktion zum Weltfrauentag, Reimund Smollen, berichtete von guten Gesprächen und spürbarem Zuspruch: „Ganz häufig werden wir auf Martin Schulz angesprochen. Vereinzelt wurde sogar nach Eintrittsformularen gefragt, das hat es lange nicht mehr gegeben!“

Der diesjährige Weltfrauentag steht bundesweit bei der SPD unter dem Motto: „Wir sind die Demokratie“. In der entsprechenden Resolution heißt es u.a.: „Es ist an der Zeit, sich zu unserer offenen und toleranten Demokratie zu bekennen und ihre Werte zu verteidigen. Rechtspopulisten und Chauvinisten bekämpfen weltweit Emanzipation, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Sie beleidigen und denunzieren Frauen. Sie wollen eine Kulturrevolution. Sie wollen zurück in eine Gesellschaftsform, die wir längst überwunden glaubten. Es ist höchste Zeit, sich dagegen zu wehren.“

Den ganzen Text der Resolution und die Möglichkeit, diese mit einer digitalen Unterschrift zu unterstützen findet sich auf der Internetseite: www.spd.de/aktuelles/internationaler-frauentag/.

Staffelübergabe in der Fraktion der Kürtener SPD

Staffelübergabe in der Fraktion der Kürtener SPD

Gleich zwei Wechsel gibt es in der Fraktion der Kürtener SPD. Aus persönlichen respektive gesundheitlichen Gründen haben Antje Zschetke und Manfred Krause ihre Ratsmandate zum 01.02.2017 niedergelegt. Beide bleiben der Partei treu und arbeiten als gewählte Mitglieder im Ortsvereinsvorstand weiter mit. Antje Zschetke hat vor allem im Schul- und Sozialausschuss Akzente gesetzt, so geht u.a. die Erarbeitung eines umfassenden Inklusionskonzepts für die Gemeinde auf ihre Initiative zurück. Manfred Krause ist ein beharrlicher Streiter in Verkehrsfragen. Ihm ist zu verdanken, dass die Kürten sich weiterhin dafür einsetzt, dass die Straßenbahnlinie 1 nach Spitze verlängert wird.

Manfred Krause

Antje Zschetke

Die freiwerdenden Ratsmandate werden Reimund Smollen und Jürgen Schmid einnehmen. Smollen gehörte dem Rat bereits an und wird sich im Zukunftsausschuss sowie thematisch mit Sozial- und Arbeitnehmerfragen beschäftigen. Jürgen Schmid gilt als ausgewiesener Finanzfachmann. Er ist Sprecher der SPD im Kürtener Arbeitskreis Haushalt. Schmidt wird den Sitz von Krause im Haupt-und Finanzausschuss übernehmen.

Volles Programm bei der Jahreshauptversammlung der Kürtener SPD – Fuchs folgt auf Smollen

Volles Programm bei der Jahreshauptversammlung der Kürtener SPD – Fuchs folgt auf Smollen

Eine volle Tagesordnung erwartete die Mitglieder der SPD in Kürten bei ihrer Mitgliederversammlung. Neben der Neuwahl des Vorstandes diskutierten die Parteimitglieder natürlich den Stabwechsel in der Bundes-SPD und die damit verbundene Kanzlerkandidatur von Martin Schulz sowie den Entwurf des Regierungsprogrammes der Nordrhein-Westfälischen SPD für die Wahlperiode 2017 bis 2021.


So wie bei der Bundes-SPD gab es auch einen Führungswechsel bei der Kürtener SPD. Als neuer Ortsvereinsvorsitzender wurde das Bechener Ratsmitglied Nicolas Fuchs gewählt. Der 26-jährige dankte seinem Vorgänger Reimund Smollen, der auf eine erneute Kandidatur verzichtete. Fuchs kündigte an: „Wir müssen Politik für Menschen einfacher zugänglich machen und die immer höher werdende Mauer zwischen ‚denen da oben und wir hier unten’ einreißen. Dazu gehört auch, die soziale Frage wieder intensiver nach vorne zu bringen. Denn auch hier in Kürten gibt es soziale Ungerechtigkeit wie Kinder- und Altersarmut. Die Aufgabe jeder Sozialdemokratin und jedes Sozialdemokraten ist es, nicht nur solche Probleme zu erkennen, sondern sie auch aktiv zu bekämpfen. Wir werden uns gemeinsam mit der Fraktion und dem Kreisverband dieser sozialen Frage annehmen und wollen hierbei alle unsere Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten mitnehmen. Wir müssen denen, die die Sozialdemokratie als Auslaufmodell bezeichnen zeigen, dass die sozialdemokratische Idee nach wie vor eine tragende Rolle in unserer Gesellschaft spielt. Dies erreichen wir nur mit einem lebendigen Ortsverein, in dem jeder, von der sozialdemokratischen Idee überzeugte, Mensch an der sozialen Gerechtigkeit mitwirken kann.“

 

Einhellig begrüßten die Parteigenossen die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz. „Martin Schulz steht glaubwürdig für die Themen Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Seine Kampfansage an den rechten Rand, der nur spalten und ausgrenzen will, aber keine Lösungen hat, die uns als plurale Gesellschaft voranbringen, hat uns beeindruckt. Ich bin mir sicher, die Basis der SPD in ganz Deutschland steht geschlossen hinter Schulz. Es wird ein spannender Wahlkampf werden.“, so Fuchs.

Zeit nahm sich die Mitgliederversammlung für den Entwurf des Wahlprogrammes der NRW-SPD. Der Plan, die Kita-Beiträge abzuschaffen, landesweit flächendeckend für schnelles Internet zu sorgen und mehr Beamte bei der Polizei einzustellen, finden Unterstützung der Kürtener SPD.

Als sehr wichtig empfinden die Kürtener die Wahlaussage, dass es mit der SPD keine Wiedereinführung von Studiengebühren geben wird, wie CDU und FDP dies planen. „Die in der Regierungszeit von schwarz-gelb eingeführten Studiengebühren waren Hürden vor allem für Studierende aus einfachen Verhältnissen. Das Studium darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Es war richtig, dass die Landesregierung unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das zurückgedreht hat, und so soll es bleiben!“, fordert die SPD-Landtagskandidatin Heike Engels, die an der Versammlung als Gast teilnahm.

Einen Antrag, künftig die Kürtener Ratssitzung im Internet zu übertragen beschloss die Mitgliederversammlung und leitete ihn an die eigene Fraktion weiter. Die SPD sieht hier ein niederschwelliges Angebot, Menschen an Politik heranzuführen. In der Begründung des Antrages heißt es hierzu: „Die Liveübertragung ermöglicht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen Einblick in das kommunalpolitische Geschehen bei geringem Aufwand. Auch Menschen mit Behinderungen können somit leicht Zuschauer der Ratssitzung werden“.

Bei den Vorstandswahlen wurden ebenfalls gewählt: Waldemar Weiz und Werner Steffens (Wiederwahl als stellv. Vorsitzende), Manfred Krause (Wiederwahl als Schatzmeister), Helmut Werning (Wiederwahl als Schriftführer), Antje Zschetke, Jürgen Schmidt und Reimund Smollen (BeisitzerInnen).

SPD-Kürten begrüßt Anzeige gegen AFD-Demagogen Höcke

SPD-Kürten begrüßt Anzeige gegen AFD-Demagogen Höcke

SPD-Bundestagsabgeordnete Michaela Engelreiner aus dem Oberbergischen Kreis

Das gescheiterte NPD-Verbot und die volksverhetzenden Aussagen des AFD-Politikers Björn Höcke waren Gegenstand einer Diskussion des SPD-Ortsvereinsvorstandes in Kürten. Auf Unverständnis stieß das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die NPD bundesweit nicht zu verbieten, obwohl das höchste Gericht die Partei als verfassungsfeindlich einstuft.

„Das ist das falsche Zeichen. Jetzt sehen wir, wie die AFD sich in den Fahrtwind dieser Entscheidung stellt“, sagte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Reimund Smollen und spricht damit die Aussagen von Björn Höcke an. Dieser bezeichnete in einer Rede u.a. das Holocaust-Mahnmal in Berlin als „Denkmal der Schande“. Für die SPD-Kürten ist hier keine Unterscheidung mehr erkennbar zu Aussagen, die auch von Nazi-Größen wie Hitler und Göbbels hätten kommen können.

Die Kürtener Genossen begrüßen ausdrücklich, dass die oberbergische SPD-Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier Höcke umgehend wegen Volksverhetzung angezeigt hat. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Reimund Smollen: „Alle Demokraten, ob in Bund, Land und vor Ort dürfen solche Aussagen wie die von Höcke nicht durchgehen lassen.

Die AFD offenbart hier, dass sie nicht die rechtskonservative Partei ist, so wie sie es vorgibt. In der Spitze sind mit Politikern wie Höcke Personen am Werk, die offen ein rechtsextremes Weltbild propagieren.“

Die Gewinner des Wettbewerbs „Eure Idee, unsere Unterstützung – Kein Platz für Nazis in Kürten!“ stehen fest

Die Gewinner des Wettbewerbs „Eure Idee, unsere Unterstützung – Kein Platz für Nazis in Kürten!“ stehen fest

Im Rahmen einer Feierstunde zeichnete der SPD-Ortsverein Kürten die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs „Eure Idee, unsere Unterstützung – Kein Platz für Nazis in Kürten“ aus. Mit Geldprämien honoriert wurde die SchülerInnenvertretung der Gesamtschule Kürten, das Kinder- und Jugendparlament Kürten, Ten Sing und der DJK Dürscheid.

wettbewerb-gegen-rechts

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Reimund Smollen würdigte das Engagement der Preisträger:

„Mit der Ausrichtung eines Sponsorenlaufs zugunsten von Fluchtpunkt Kürten hat die SchülerInnenvertretung einen couragierten Beitrag gegen rechts und für eine tolerante und weltoffene Gemeinde gebracht. Das Jugendparlament konnte mit dem Projekt ‚Entführung in eine neue bunte Welt‘ überzeugen. Ten Sing zeigt mit der Ausrichtung einer Aufführung, die sich insbesondere an die in unserer Gemeinde lebenden Flüchtlinge richtet, Flagge gegen Fremdenfeindlichkeit und für eine offene Gesellschaft, ebenso wie die DKJ Dürscheid, die mit dem Banner ‚Gegen Rassismus‘ an ihrem Trainingsgelände das richtige Zeichen in der heutigen Zeit setzt!. Die Kürtener SPD freut sich mit allen Preisträgern und bedankt sich für das große Engagement!“

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